Bräuche und Aberglaube
Alltägliche Gesten und Dinge, die man tut oder meidet: auf Holz klopfen, unter einer Leiter durchgehen, anstoßen. 12 Zeichen.
- BarbarazweigeAm 4. Dezember geschnitten, an Heiligabend in Blüte: ein Winterbrauch
- Brot und Salz zum EinzugWas man in Mecklenburg und im Erzgebirge zuerst ins neue Haus trug
- Die RaunächteSpinnrad still, Dreschflegel still: Regeln für die Zeit zwischen den Jahren
- Fenster öffnen, wenn jemand stirbtDamit die Seele hinauskann: ein stiller Brauch am Sterbebett
- Hals- und BeinbruchEin Jägerwunsch, der gerade deshalb Glück bringen sollte, weil er Unglück nennt
- Hochzeit am FreitagIn Mecklenburg der beste Tag, in Tirol ein Unglückstag
- Kreuz auf dem BrotDrei Kreuze vor dem Anschneiden und eines vor dem Backofen
- Mit dem linken Fuß aufstehenAus einer Morgenregel wurde eine Redensart für schlechte Laune
- Osterwasser schöpfenSchweigend zum fließenden Wasser: ein Ostermorgen im Erzgebirge
- Spiegel verhängen bei einem TodesfallWeiße Tücher über Glanz und Glas: ein Trauerbrauch bis zur Beerdigung
- Wäsche waschen zwischen den JahrenKeine Wäsche am Zaun: eine Mecklenburger Regel für die Zwölften
- Wimper wegpustenEine Wimper auf der Wange und ein Wunsch, den man in Dittersdorf schon 1909 kannte